
Beim Kreisliga C Turnier in Nachrodt erkämpft sich der SSV Küntrop II den Turniersieg, Nachrodt scheitert im Halbfinale.
Mit zehn Mannschaften war das Kreisliga C Hallenturnier in der Lennehalle Nachrodt gut besucht. Die SpVgg Nachrodt II lud zum Kräftemessen ein, den ersten drei Plätzen winkte ein Preisgeld. So wurde um 13:00 Uhr das Eröffnungsspiel zwischen der SpVgg Nachrodt II und LTV Lüdenscheid II angestoßen, Nachrodt siegte souverän mit 3:0. Überhaupt hatte die SpVgg die Vorrunde fest in der Hand, in der Gruppe A holten sie gar den Gruppensieg vor SG Hemer III mit insgesamt nur zwei Gegentoren. In der Gruppe B blieb es spannend bis zum Schluss, nur wegen des besseren Torverhältnisses konnte sich SF Oestrich III gegen SSV Küntrop II als Erster in der Gruppe behaupten. Im Halbfinale wurde dann aber richtig gekämpft. In einem packenden Spiel verpasste Nachrodt knapp das Finale, mit einer 1:0 Niederlage gegen Küntrop mussten sie ins Spiel um Platz 3. Im zweiten Halbfinale schaffte Oestrich den 3:0 Sieg gegen Hemer. Aus Wiblingwerder Sicht verlief das Turnier hingegen enttäuschend. Mit nur zwei Punkten verblieb der TVW nach der Vorrunde auf dem vierten Platz in der Gruppe B, die Höhendörfler konnten insgesamt nicht überzeugen: „Die Halle ist nicht unser Element, das müssen wir leider immer wieder fest stellen“, erklärt sich Kapitän Drüke. So ging es aber auch ohne den TVW munter weiter. Im Spiel um Platz drei verzichtete man wegen der fortgeschrittenen Zeit auf ein Ausspielen, das Spiel sollte im Siebenmeterschießen entschieden werden. Dort hatte Nachrodt wiederholt das Nachsehen, Hemers Dritte gewann mit 2:1. Im Finale wurde es dann nochmal richtig hektisch. Oestrich III konnte gegen Küntrop II zunächst mit 1:0 in Führung gehen, die Küntroper ließen aber nicht locker. Mit ganzen vier Toren drehten sie das Spiel souverän, gewannen am Ende verdient mit 4:1 und durften sich über ein Preisgeld in Höhe von 130 Euro freuen. In der Halle ging es weitgehend fair zu, bis auf regelmäßige Zeitstrafen gab es glücklicherweise keine größeren Auseinandersetzungen. Auch die Nachrodter sind mit dem Turnier zufrieden: „Wir hätten uns über den Turniersieg gefreut, aber auf seinen eigenen Turnieren kann man den anderen ja auch mal den Vortritt lassen“, lacht einer der Offiziellen der SpVgg. Die Zuschauerzahl war hingegen nur durchschnittlich. In die Halle strömten etwa 40 Fans, die sich das muntere Treiben auf der Nachrodter Rutschbahn anschauten.
